rbb24 Inforadio: Forum mit Sandra Schwarte
Am Mittwoch, 11. Februar 2026, Einlass 17.30 Uhr, Liveaufzeichnung ab 18 Uhr (1 Stunde) im Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Straße 83, 12043 Berlin, BVV-Saal 2. OG
Fast jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Im Forum zum rbb-Themenschwerpunkt „Femizide“ diskutiert Sandra Schwarte u.a. mit der Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, was getan werden muss, um die Gewalt gegen Frauen zu stoppen.
Vorschläge für politisches Handeln gibt es viele: „Femizid“, der Tod einer Frau, weil sie eine Frau ist, könnte als eigenes Mordmerkmal ins Strafgesetzbuch aufgenommen werden. Um geschlechtsspezifische Gewalt klarer zu benennen und zu ahnden. Ein anderer Vorschlag: Täter könnten mit Fußfesseln an Gewalt gehindert werden.
Fachleute sagen aber: Das ist ein gesellschaftliches Problem, das tiefer reicht und ungern ausgesprochen wird: Gesellschaftliche Muster, Rollenbilder und Stereotype unterstützen diese Gewalt. Es brauche ein Umdenken, einen gesellschaftlichen Aufschrei, um das Thema aus der Tabuzone zu holen.
Im „Forum“ diskutieren wir, was eine Gesellschaft, was ein Staat tun muss, um Morde und Gewalt an Frauen aufgrund ihres Geschlechts zu verhindern.
Auf dem Podium
Stefanie Hubig, Bundesjustizministerin, SPD
Christina Clemm, Rechtsanwältin für Familien- und Strafrecht
Gerhard Hafner, Psychologe in der Täterarbeit
Gesa Birkmann, Geschäftsführerin Terre des Femmes
Moderation: Sandra Schwarte
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von rbb24 Infoadio und „Terre des Femmes“ – mit Unterstützung des Bezirksamtes Neukölln – Gleichstellungsbeauftragte.
Wenn Sie dabei sein und mitdiskutieren möchten, dann melden Sie sich bitte über das Kontaktformular an: https://www.inforadio.de/medienpartnerschaften/teaser_podiumsdiskussion/femizide.html