Den 30. Geburtstag in diesem Jahr hat das Bezirksamt Neukölln zum Anlass genommen, die Broschüre mit den Kurzbiografien der Frauen von 1996 in digitaler Form neu aufzulegen. Wie besonders dieses Engagement war, zeigt auch heute die Tatsache, dass lediglich 14 Prozent der Neuköllner Straßen nach Frauen benannt sind — auch wenn wohl niemand heute mehr bezweifelt, dass es genug würdige Persönlichkeiten hierfür gibt.
Broschüre „Das Frauenviertel Rudow
Zusammen mit der Neuköllner Gleichstellungsbeauftragten, dem StoP-Projekt, dem Stadtteilzentrum Rudow, der ASF Neukölln und mit Frauentouren hat Bezirksbürgermeister Martin Hikel am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, im Vorfeld des Jahrestages eine Bank gegen Gewalt an Frauen* auf dem Lieselotte-Berger-Platz aufgestellt… mehr
Das Museum Neukölln (Alt-Britz, Berlin) würdigt in der Ausstellung „(Um)Benennen – Neukölln und seine Straßennamen“ vom 4. Juli 2026 bis 11. April 2027 die Geschichte der Durchsetzung des ersten Frauenviertels in Deutschland und widmet ihr ein eigenes Kapitel.
Eröffnung der Ausstellung am 3. Juli 2026 um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
